die idee       

In einer Welt, in der Zeit statt Zeug und der Wunsch nach Individualität immer wichtiger werden, entstand die Idee zu writtenart, der Schriftmanufaktur.

 

Was gibt es Persönlicheres und Individuelleres als die Handschrift? Im Zeitalter der Digitalisierung nutzen wir sie immer weniger. Dabei fördert sie die Kreativität und berührt auf persönliche und emotionale Art und Weise.

 

Zitate und Texte können uns daran erinnern, was wesentlich ist im Leben und mitunter in Vergessenheit gerät. Sie berühren uns und verbinden uns mit Menschen.

 

Was macht ein Geschenk für die beschenkte Person wirklich wertvoll? Ist es nicht vor allem die Verbindung zu dem Menschen, der es uns geschenkt hat? Ein ganz besonderer Satz, ein Lieblingszitat, was uns ins Herz trifft oder einfach nur ein Wort, das einen für immer verbindet.

 

Bringe Deine liebsten Texte und Zitate an die Wände, wo sie Dich jeden Tag an etwas Besonderes erinnern.

 unsere story

Die Idee wurde bei einem guten Glas Rotwein am Küchentisch in Berlin im Herbst 2015 geboren. Angefangen hat es aber eigentlich schon viel früher...

 

Elsa ist Designerin und hat schon seit mehr als 20 Jahren ein Faible für Kalligrafie, einen Hang zum Zeichnen und Schreiben und eine sehr besondere Handschrift. Als Emily in Berlin in eine neue Wohnung zog, bat sie ihre Mutter, ihr die Empfehlungen des Dalai Lama für das 2. Jahrtausend aufzuschreiben. Jede Weisheit einzeln. Und so lagen sie dann quadratisch gerahmt unterm Weihnachtsbaum. Die Weisheiten sind Emily ein guter Begleiter und sorgen immer wieder für Aufmerksamkeit bei ihren Gästen und führen zu interessanten Gesprächen.

 die kunst der schrift

Schreiben und Lesen zu lernen, ist einer der wichtigsten Einschnitte im Leben eines Menschen. Wir lernen plötzlich etwas festzuhalten, erhalten aber auch die Fähigkeit, aufgeschriebenes Wissen aufzunehmen. 

Im Alltag greifen wir vor allem dann zum Stift, wenn wir etwas nicht vergessen wollen. Wir schreiben Memos, Einkaufszettel, Listen und vieles mehr. Für Wichtiges nehmen wir uns Zeit. Wir schreiben über ein Ereignis, weil wir es vor dem Vergessen schützen wollen oder weil wir jemanden an unserer Erinnerung teilhaben lassen. Wenn es etwas war, das uns Sorgen bereitet, kann das Aufschreiben dazu führen, dass wir nicht mehr grübeln. Etwas, das uns belastet hat, fühlt sich womöglich leichter an. Schönes wird lebendiger, und längst vergessen Geglaubtes klopft mit einem Mal wieder an die Tür. Und nur, weil wir es aufgeschrieben haben oder es jemand für uns aufgeschrieben hat.

„Etwas Handgeschriebenes symbolisiert Hingabe, Persönlichkeit und Herz. Wenn ich etwas aufschreibe, nehme ich mir Zeit für jemanden. Das war schon immer etwas Besonderes und ist es in unseren Zeiten vielleicht noch mehr."       

Chiara Perano

 die kunst der sprache 

Die Weiterentwicklung unserer Idee führte uns von der Schrift zur Sprache.

Wir fanden Wörter aus aller Welt, die uns erheiterten, berührten, bewegten und machmal zum Nachdenken anregten, die sich aber nicht einfach übersetzen ließen.

Wusstest du, dass es im Schottischen ein Wort gibt, das das krasse Gefühl beschreibt, wenn man ganz plötzlich in eiskaltes Wasser fällt? Und es im Japanischen eine Bezeichnung gibt für die absolute Entspannung, die durch ein ausgiebiges Bad im Wald hervorgerufen wird? Sprache verbindet uns miteinander und schafft Verständnis für unser Gegenüber. Sie regt zum Umdenken an und lässt uns zuhören. Über writtenart wollen wir Schrift und Sprache verbinden und darüber ganz viele Menschen miteinander ins Gespräch bringen, Freude bereiten und den interkulturellen Austausch beflügeln.